Internationalisierung der Hochschulen: Erfolgreiche Gestaltung des Arbeitsalltags
Der Hochschulalltag ist heute international und interkulturell. Neben Studierenden aus aller Welt treffen Gastdozenten, Wissenschaftler, Mitarbeiter in Hochschulverwaltung und weiteres Personal verschiedenster Nationalität und Sprache an deutschen Hochschulen aufeinander. Die internationale Ausrichtung der Hochschulen in einem weltweiten Bildungsmarkt wird immer größer.
Das zieht neue Herausforderungen im Hinblick auf die Gestaltung des Hochschulalltags nach sich. Lehr- und Lernverhalten unterscheiden sich, Kommunikationsprozesse laufen anders, Verständnis von Zeit und Hierarchie sind unterschiedlich.
Nur durch Interkulturelle Kompetenzen kann der internationale Hochschulalltag erfolgreich gestaltet werden. Diese erwerben Sie in unserem Training: Sie erfahren kulturallgemeine Sensibilisierung, die Ihnen im Kontakt mit Menschen aus anderen Ländern und Kulturen Sicherheit gibt, informieren sich über sinnvolle Maßnahmen und einzuhaltende Regeln in der interkulturellen Interaktion. So erlangen Sie Sicherheit in Bezug auf Ihr Verhalten, Ihre Kommunikationskompetenz und lernen Ihre Grenzen und Möglichkeiten kennen.
Das Training kann als Inhouse-Schulung für Organisationen durchgeführt werden.
Inhalte
Das Training widmet sich grundlegender Vermittlung Interkultureller Kompetenz. Es geht neben dem Verständnis kulturell differierender Perspektiven und Kommunikationsstrategien speziell um die Praxis im heutigen Hochschulbereich. Bei der Durchführung als Inhouse-Training kann dabei ein Schwerpunkt auf die Aufgaben der jeweiligen Zielgruppe gelegt werden. Das Training wird dann z.B. auf die Arbeit im International Office, auf den Sprachunterricht, auf Mitarbeiter in der Hochschulverwaltung oder auf Studierende ausgerichtet. Praxisbeispiele und Übungen werden entsprechend angepasst.
Die Inhalte im Einzelnen
- Einführung in die Interkulturelle Kommunikation
- Was ist Kultur?
- Enkulturation
- Schemata (Interpretationsmuster)
- Kulturelle Orientierungen
- Arbeit mit Praxisbeispielen
- Konflikttypen und Konfliktlösungsstrategien: Transfer in den Hochschulalltag
- Kulturelle Dimensionen und Kulturstandards
- Didaktische Sozialisation: Lehr- und Lernverhalten international
- Sach- vs. Personenorientierung
- Wunschthemen nach Absprache bzw. den Erfordernissen der Zielgruppe
Methoden
Das Training setzt am konkreten Arbeitsalltag von Hochschulmitarbeitern bzw. Studierenden an. Neben der Vermittlung grundlegender theoretischer Kenntnisse und Begriffe wird an Fallbeispielen aus Universität und Fachhochschule gearbeitet. Aktive Übungen machen das Training lebendig. Eigene Erfahrungen können diskutiert und nach interkulturellen Aspekten analysiert werden, um zukünftige Konflikte und Missverständnisse zu unterbinden.
Teilnehmer*innenkreis
Angesprochen sind alle, die am internationalisierten Hochschulalltag teilhaben: Lehrende, Gastdozenten, Wissenschaftler, Mitarbeiter in Hochschulverwaltung, Studierende: Outgoings und Incomings, Promovenden, sonstiges Hochschulpersonal usw. Wir passen das Training an die Bedürfnisse und die Aufgaben der jeweiligen Zielgruppe entsprechend an.
Organisatorisches
Dauer: Nach Bedarf und Zielgruppe; optimal 2 Tage
Termin: Jederzeit nach Absprache
Teilnehmerzahl: max. 12 Personen
Ihre Trainer*innen: Claudia Grothoff, Dipl.-Südostasienwissenschaftlerin, Dr. Mariya Ransberger, Stephanie Roas, M.A, Nina Müller, Dipl.-Sozialwirtin oder Jukka Jokela, M.A.





Wir würden uns über Ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung freuen.
Durchführung Inhouse

Bei Interesse an einer Durchführung dieses Seminars Inhouse kontaktieren Sie uns bitte über folgendes Kontaktformular oder telefonisch.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!





